In den Sommern 2016 sowie 2018 bin ich zwei der Pilgerwege gegangen, die auch als Camino bekannt sind. Anstelle für den in den Medien viel beachteten Hauptweg, den Camino Frances, habe ich mich zuerst für den Caminho Portugues und danach für den Camino Primitivo entschieden. Die Gründe waren zum einen, dass der Hauptweg in 2016 schon von 60-80% aller Pilgernden begangen wurde und stark überlaufen war. Zum anderen hatte ich nur zwei bzw. drei Wochen Urlaubszeit zur Verfügung und in dieser Zeit lassen sich die kürzeren Wege gut machen – wohingegen man für den Camino Frances mehrere Monate Zeit einplanen muss.

Ein Reisetagebuch habe ich auf den Wegen nicht verfasst. Auch wenn sich dies sicherlich gut mit dem Pilgern in Einklang bringen lässt, um schreiberisch die Gedanken zu ordnen, und ich an sich gerne schreibe, fühlte ich nicht den Drang in dieser Form meine Erfahrungen festzuhalten. Nichtsdestotrotz habe ich während des Pilgerns immer mal wieder Fotos geschossen und auch in homöopatischen Dosen kürzere Eindrücke getwittert. Die Live-Eindrücke habe ich bei Twitter in zwei sogenannten „Moments“ festgehalten, die sich über folgende Links abrufen lassen:

Darüber hinaus habe ich nach dem Camino Primitivo einen Artikel darüber geschrieben, was man wissen sollte, wenn man plant auf einen Camino zu gehen, und gebe einige Tipps zur Planung. Dieses Howto ist im Reiseblog von guten Freunden in Hamburg abrufbar: Über das Pilgern – Howto Camino.

Last but not least gibt es zwei Artikel, die weniger mit dem Pilgern zu tun haben, sondern mit Problemen auf der An- und Abreise mit dem Flugzeug. Einen findet man ebenfalls drüben bei Von Hamburg Bis Hawaii, den anderen hier im Blog.

Viel Spaß beim Stöbern!